Wussten Sie das?

Dauerhaften Schutz bieten folgende Maßnahmen:

  • Schutz vorhandener Lebensräume vor Überbauung (Verkehrswege, intensive Landwirtschaft) und Kanalisierung in Form von Wanderbarrieren
  • Bau fester Schutzeinrichtungen an Straßen, das sind Zäune, die die wandernden Amphibien zu festen Durchgängen unter der Straße leiten (so genannte „Krötentunnel“)
  • Errichtung neuer „Ersatzlaichgewässer“, die einen ungefährlichen Weg für die Tiere ermöglichen.
  • Temporäre Schutzmaßnahmen
    Krötenzaun am NSG Exerzierplatz in Erlangen
    Eimer hinter einem Krötenzaun
    Absammeln der Eimer

    Wenn es nicht möglich ist, fest installierte bzw. dauerhafte Schutzmaßnahmen zu treffen, werden in der Regel temporäre Schutzmaßnahmen ergriffen. Dabei werden zur Hauptwanderungszeit sogenannte „Krötenzäune“ aufgebaut:

    Zuerst werden im Zwei-Schritte-Abstand speziell geformte Metallstangen in den Boden gesteckt. In diese wird eine Plastikplane eingefädelt, die ungefähr 40 cm hoch ist, sodass sie am unteren Ende dicht am Boden aufliegt. In regelmäßigen Abständen werden Eimer im Boden bündig versenkt. Die wandernden Amphibien laufen auf der Suche nach einem Durchlass am Zaun entlang und fallen in die Eimer.

    Die Betreuung dieser Amphibienschutzzäune übernehmen oft freiwillige Helfer. Sie leeren frühmorgens und in der Abenddämmerung die Eimer und bringen die Molche, Kröten und Frösche über die Straße. Dabei werden die Tiere gezählt, um einen Überblick über die Population (Zahl der Tiere pro Art, Populationsschwankungen) zu erhalten.

    imperdiet.
  • Quellen: Wikipedia